CDU, SPD und Grüne fordern Investition in zukunftsfähiges Rathaus-Netz

In einem Schreiben an Bürgermeister Thomas Jurczyk beantragen die drei Fraktionen von CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen die Bereitstellung überplanmäßiger Haushaltsmittel in Höhe von 40.000 Euro, zweckgebunden für neue Hardware zur Stabilisierung eines einheitlichen, leistungsfähigen und zentral administrierbaren WLAN-Systems im Rathaus. Der Antrag steht auf der Tagesordnung des Haushalts- Finanz- und Feuerschutzausschuss (HFFA).

Nach Darstellung der Antragsteller ist die derzeit eingesetzte WLAN-Technik im Rathaus teilweise veraltet, heterogen und nur eingeschränkt zentral administrierbar. Dies führe zu einer insgesamt instabilen Netzsituation, unzureichender Ausleuchtung des Gebäudes und dazu, dass dienstliche Notebooks vielerorts kaum oder nur eingeschränkt nutzbar seien. Hinzu kämen technische Probleme beim Wechsel mobiler Endgeräte zwischen einzelnen Access Points sowie zahlreiche Interferenzen, weil mehrere Systeme parallel auf identischen Frequenzen betrieben würden.

Bedeutung für Verwaltung und Ratsarbeit

Ein stabiles, flächendeckendes WLAN ist nach Auffassung der Fraktionen inzwischen eine zentrale Voraussetzung für die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten der Verwaltung und für eine funktionsfähige digitale Ratsarbeit. Gerade der konsequente Verzicht auf papiergebundene Unterlagen im Ratsbetrieb mache eine zuverlässige Netzverfügbarkeit im gesamten Rathaus zwingend erforderlich.

Geplante Maßnahmen und erwartete Effekte

Durch eine einheitliche Hardware-Lösung und die Abschaltung parallel betriebener WLAN-Strukturen sollen Interferenzen reduziert und die Netzstabilität deutlich verbessert werden. So soll eine verlässliche Nutzung mobiler Arbeitsgeräte im gesamten Gebäude ermöglicht und moderne, effiziente und störungsfreie Arbeitsbedingungen für Verwaltung und Ratsmitglieder sichergestellt werden.

Gemeinsame Initiative der Fraktionen

Unterzeichnet ist der Antrag von Heiner Funke (CDU-Fraktion), Daniel Dobbelstein (SPD-Fraktion) und Annika Effertz (Bündnis 90/Die Grünen). Mit dem gemeinsamen Vorstoß unterstreichen die Fraktionen die parteiübergreifende Bedeutung einer zukunftsfähigen digitalen Infrastruktur im Kerpener Rathaus.

 

Bild: WiR_Pixs

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