Sperrung der L162: CDU fordert schnelle und bürgernahe Lösungen
Die Sperrung der L162/Kölner Straße an der Erftbrücke stellt Kerpen vor erhebliche Herausforderungen. Für die CDU-Fraktion ist klar: Jetzt braucht es schnelle, verlässliche und bürgernahe Lösungen, damit Verkehr, Buslinien, Rettungswege und Alltagsmobilität so gut wie möglich funktionieren.
Die Kölner Straße ist eine zentrale Verbindung im Kerpener Straßennetz. Die vorliegenden Informationen zeigen, dass die Einschränkung weit über den direkten Brückenbereich hinauswirkt: Ausweichverkehre werden die Ortsdurchfahrten zusätzlich belasten, der Busverkehr muss umfassend angepasst werden und auch für Feuerwehr und Rettungsdienst sind Verzögerungen zu erwarten. Gerade deshalb darf es jetzt nicht bei allgemeinen Ankündigungen bleiben.
Die CDU-Fraktion fordert den Bürgermeister auf, gemeinsam mit Straßen.NRW, der REVG und den zuständigen Stellen unverzüglich ein abgestimmtes Maßnahmenpaket vorzulegen. Dazu gehören eine belastbare Verkehrsuntersuchung, klare Umleitungs- und Beschilderungskonzepte, verlässliche Lösungen für den Busverkehr sowie eine frühzeitige Information der Bevölkerung. Auch der Fuß- und Radverkehr muss in die Planungen einbezogen werden, damit keine neuen gefährlichen Situationen entstehen. Hier ist insbesondere Straßen.NRW gefordert.
„Die Menschen in Kerpen brauchen jetzt keine Vertröstungen, sondern konkrete Hilfe im Alltag. Wir wollen, dass die Stadt schnell handelt und alle Beteiligten an einen Tisch bringt“, so Heiner Funke, Vorsitzender der CDU-Fraktion. Gleichzeitig müsse Straßen.NRW den Ersatzneubau der Brücke mit hoher Priorität vorantreiben und die Stadt eng einbinden.
Die CDU-Fraktion wird sich im Rat dafür einsetzen, dass Kerpen nicht nur verwaltet, sondern entschlossen gehandelt wird. Ziel ist eine Lösung, die Sicherheit gewährleistet und die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich hält.
