Grüne sollten Vorsitz im AK „Erneuerbare Energien“ niederlegen

Wenn die Grünen in Kerpen jetzt kurz vor der Landtagswahl zehn neue Windräder in Kerpen fordern, zeigt dies leider eindrucksvoll, dass die Grünen in den letzten Jahren wenig in dieser Sache unternommen haben. Dabei haben die Grünen den Vorsitz im Arbeitskreis „Erneuerbare Energien“ und genau dieser Arbeitskreis hatte jetzt die möglichen Flächen für Windräder stark reduziert. Glücklicherweise konnte dieser Beschluss im Ausschuss für Stadtplanung und Verkehr aufgehoben werden.

2016 wurde der Flächennutzungsplan für Windvorrangzonen in Kerpen aufgestellt. Doch weder Grüne noch der von ihnen gewählte Beigeordnete haben das Verfahren weiter vorangetrieben. Die ständigen Nachfragen der CDU fanden wenig Unterstützung. Jetzt wurde endlich das Verfahren wieder aufgenommen, so dass in diesem Jahr das Verfahren mit der Offenlage der möglichen Flächen für Windräder fortgesetzt wird.

Wenn die Grünen in Kerpen jetzt Windenergie ernst nehmen und dies nicht bloß eine leere Worthülse ist, dann sollten sie doch die konkreten zehn Standorte benennen.

Dann können die Gutachter und Fachplaner direkt untersuchen, ob dies möglich ist oder evtl. andere Gründe dagegen sprechen, denn ganz so einfach ist es in Kerpen nicht, geeignete Flächen zu finden. Durch die Nähe zum Flughafen in Nörvenich und durch viele Naturschutzgebiete scheiden leider etliche Flächen aus.

Interessant ist auch, dass die Grünen eine Fläche nördlich von Buir mit genügend Abstand zur Wohnbebauung strikt ablehnen. Hier scheint es den Grünen mehr um den Schutz von Baumhäusern zu gehen als um die Energiewende.

„Hier hätte ich mir unter dem Vorsitz einer Grünen vom AK Erneuerbare Energien mehr erwartet“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Klaus Ripp.

gez. Klaus Ripp

 

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