CDU Sindorf spricht sich gegen die Entwicklung des Wohnquartiers Dickenbuschfeld aus

Die Sindorfer CDU spricht sich gegen die Entwicklung des Wohnquartiers Dickenbuschfeld aus. Ein Investor hat hier die Absicht auf dem heute als Ackerfläche genutztem Areal ein Wohnquartier zu errichten, das mehrere hundert Menschen aufnehmen soll.

Das Vorhaben wurde Mitte April bereits im Kerpener Ausschuss für Stadtplanung, Verkehr und Umwelt durch den Investor grob vorgestellt. Bei den im Ausschuss vertretenen Anwohnerinnen und Anwohnern wurde bereits zu diesem Zeitpunkt viel Unmut geäußert und es blieben offene Fragen in Bezug auf die geplante Bebauung, die mögliche Verkehrserschließung und den mit dem Baugebiet einhergehenden Wegfall der Grünfläche.

Aus diesem Grund lud die CDU Sindorf am 22. April zu einer Bürgerinformation vor Ort ein. Dieser Einladung sind zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner sowie interessierte Sindorferinnen und Sindorfer gefolgt. Neben einer Erläuterung des aktuellen Sachstandes wollte die CDU hier die Sichtweise und Erwartungshaltung der von der Wohnquartiersentwicklung betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner kennenlernen und in die weitere Entscheidungsfindung mit einbeziehen.

„Wir haben hier seitens der direkt vor Ort lebenden und betroffenen Bürgerschaft ein sehr geschlossenes Meinungsbild erhalten, das sich eindeutig gegen die vorgestellte Wohnquartiersentwicklung ausspricht und für den Erhalt der Ackerfläche bzw. die Aufwertung in eine ansprechende Grünfläche plädiert. Die Bedenken und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger können wir gut nachvollziehen. Ebenso verstehen wir den Wunsch, in diesem ohnehin schon sehr dicht besiedelten Gebiet eine Freifläche zu erhalten, die den Anwohnerinnen und Anwohnern Raum lässt einmal Luft zu schnappen“, so der Stadtverordnete Mario Baldin vom Vorstand der CDU Sindorf.

One thought on “CDU Sindorf spricht sich gegen die Entwicklung des Wohnquartiers Dickenbuschfeld aus

  • 27.04.2026 um 20:34 Uhr
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    lasst dem Ortsteil Sindorf noch ein bisschen Raum mit Grünflächen. Es wird alles zubetoniert. Die Infrastruktur gibt das schon lange nicht mehr her. Die größte Krönung ist die Bebauung im Wohnviertel mit zwei großen Industriehallen! Die hätten doch wirklich auf anderen Flächen gebaut werden können.

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