Die CDU Sindorf begrüßt Karte mit kühlen Orten und wünscht sich eine Ausweitung des Angebotes

Die Sindorfer CDU begrüßt die jüngst von der Kolpingstadt Kerpen vorgestellte Karte mit kühlen Orten. In Zeiten immer wärmer werdender Sommer mit Extremwetter, das häufigere und länger andauernde Hitzewellen im Gepäck hat, ist dies ein Weg in die richtige Richtung.

Mit Hinblick auf die Verteilung der kühlen Orte und die kostenlosen Trinkwasserangebote zeigt sich allerdings eine große Diskrepanz im Stadtgebiet. So sind in der Karte Stand Juni 2026 mit dem Platz der Integration und dem Bürgerpark am Entenpfuhl beispielsweise lediglich zwei Standorte in Kerpens größtem Stadtteil Sindorf aufgeführt. In Hinblick auf kostenlose Trinkwasserangebote und öffentlich zugängliche kühle Innenräume ist Sindorf ebenso wie andere Stadtteile in Kerpen gar nicht vertreten. Sindorf hatte es im Juni 2026 unter anderem ins WDR Fernsehen geschafft als ein Beispielort in Nordrhein Westfalen, der besonders schlecht vor den Herausforderungen von Hitzetagen gewappnet ist.

Der Stadtverordnete und Vorstandsmitglied der CDU Sindorf, Mario Baldin, hat nun für den nächsten Ausschuss für Stadtplanung, Verkehr und Umwelt die Anfrage gestellt, welche Maßnahmen die Kolpingstadt Kerpen konkret zum Ausbau von kühlen Orten und kostenfreien Trinkwasserangeboten unternehmen wird.

Konkret wird zudem angefragt, inwiefern schattenspendende Maßnahmen wie die Bepflanzung mit schattenwerfenden Bäumen bei städtisch begleiteten Baumaßnahmen in eine verbindliche Umsetzung kommen können. Zudem wird angefragt, inwiefern bereits heute vorhandene schattenwerfende Bäume auf öffentlichem Grund besser zugänglich gemacht werden können. Als möglichen Weg nennt die CDU hier den Freischnitt und das Kurzhalten von Gras unter schattenwerfenden Bäumen.

One thought on “Die CDU Sindorf begrüßt Karte mit kühlen Orten und wünscht sich eine Ausweitung des Angebotes

  • 01.07.2026 um 20:22 Uhr
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    Liebe CDU Sindorf,
    gerade habe ich mit Interesse die „Sindorfer Perspektiven“ gelesen; hierzu einige Anmerkungen:
    1. Schön wäre als Ziel für eine kommunale Verbesserung das Verbot oder zumindest eine deutliche Einschränkung der Versiegelung von Flächen im privaten Bereich – nicht nur, aber dringend auch wegen der steigenden Hitzebelastung in der Stadt. Fürchterliche Beispiele sind in der Konrad-Honigs-Str. zu finden. Kann man nicht von städtischer Seite vorgeben, dass zB max. 1/3 der Fläche nicht begrünt ist?
    2. Nein, Sindorf ist nach dem Karnevalszug nicht schnell wieder sauber; das kann sicher schneller gehen. Übrigens auch nach Silvester…
    3. Sicherheit im Ort: die eklatant zunehmende Nutzung von E-Rollern ist in den verkehrsberuhigten Bereichen (ich wohne im Keuchend) ein wirklich großes Problem. Oft zu zwei oder dritt, immer viel zu schnell (Schrittgeschwindigkeit gilt auch für Roller und bikes) und viele Fahrer mit Sicherheit unter dem Mindestalter werden gefühlt überhaupt nicht kontrolliert.
    4. Beleuchtung Vogelruther Feld: Nachtabschaltung ist sicher ein Thema, aber grundsätzlich stehen die Masten zu weit auseinander und wenn das Grünflächenamt dann nur ein- bis zweimal die Sträucher schneidet, wachsen die Lampen einfach zu und man sieht nichts mehr.
    5. Erftlagune: Pro und Contra sind schön aufgelistet; wo steht die CDU denn jetzt?

    Ich bin gespannt, wie es weitergeht oder ob der Stillstand in vielen Bereichen den Politikfrust der Bürger weiter befeuert und die politischen Randparteien weiter Zulauf bekommen; es würde mich wirklich beruhigen, wenn endlich Bewegung in die dringenden Themen kommt und damit meine ich nicht die Gestaltung des Boll-Platzes an der Sparkasse..
    Wohlgesonnene Grüße (Martina: wir kennen uns noch von PÄNZ)
    Ulla Laugs

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